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Olivenhaine mit Bäumen, die bis zu 3000 Jahre alt sind, Gemüsegärten mit Artischocken, Auberginen, Tomaten und vielen anderen Köstlichkeiten, Zitrusbäume mit  historischen Sorten von Orangen und Zitronen von unvergleichlichem  Geschmack, dazu die Strände der südlichen Adria und im Frühling die rosa Schleier der Mandelblüte – Apulien ist eine Landschaft, in der die  Träume des Nordländers vom Streicheln südlicher Winde und kulinarischer Hochgenüsse wahr werden.

Als Botschafter dieser mediterranen Ecke am “Sporn” des italienischen  Stiefels hat sich Rocco Marcantonio mit einem kleinen, aber feinen  Delikatessengeschäft in Badenweiler niedergelassen.

     


1992 verschlug ihn die Liebe zu seiner jetzigen Frau Antje aus den warmen Gefilden  um sein Heimatdorf Vico del Gargano nach Deutschland. Als er  Heimweh bedingt schon wieder auf dem Sprung nach Apulien war, habe er  sich auf eine Stellenanzeige als Bademeister für das Sportbad von  Badenweiler beworben und wurde eingestellt. In Badenweiler haben wir  uns sofort verliebt”, erzählt er. Immer wenn er in seine alte Heimat  reiste, hätten Freunde ihm lange Listen von Wünschen mitgegeben, die  sich vor allem um das hervorragende apulische Olivenöl drehten. Mit der  Zeit wurde daraus eine Geschäftsidee. Zwei Jahre haben die Marcantonios das Anwesen in der Badenweiler Wilhelmstraße restauriert und renoviert, Bruchsteinwände freigelegt, einen Parkettboden eingebaut und für ein  stimmiges Beleuchtungskonzept gesorgt, das die angebotenen Schätze ins  rechte Licht rückt.

Das “Sapori del Sud” war geboren. Die verführerischen Holzskulpturen  im Verkaufsraum stammen von Rocco selbst, der sich von den vielfältigen  Formen von Rebstöcken oder Olivenwurzeln faszinieren ließ. Zentrum des Angebotes ist das Öl aus den 900 Olivenbäumen der Familie Marcantonio, das in Apulien in einer Ölmühle nach Richtlinien des Bioanbaus kalt gepresst wird. Rocco Marcantonio geht es um die Einzigartigkeit  der Produkte aus traditionellem Anbau und alten Sorten, was sich auch  die unter dem Signum der Weinbergschnecke segelnde Gemeinde der  Slow-Food- Anhänger auf die Fahnen geschrieben hat, der er angehört.

Zum Olivenöl kamen dann andere Köstlichkeiten aus dem hauseigenen “Laboratorio” in Apulien, wie verschiedene Pesto-Sorten, Antipasti aus Artischocken, Wildfenchel oder bitterwürzigen Wildzwiebeln.Wir haben in Gargano  eine tolle Tradition mit alten Rezepten”, verrät Rocco. So verbirgt sich beispielsweise hinter einem Gläschen mit der Aufschrift  Salicornia sott’ olio” eine würzige Spezialität, die aus salzliebenden, hierzulande “Queller” genannten Pflanzen gewonnen wird, die in den  Lagunen nördlich von Gargano am Meer wachsen. Aufgrund ihres hohen  Jodgehaltes ist diese Pflanze nicht nur eine kulinarische Delikatesse,  sondern auch überaus gesundheitsfördernd. Zitrusfrüchte haben in  Apulien eine Menge raffiniertester Verwendungsmöglichkeiten gefunden.  Neben Likören und Marmeladen ist eine davon die Verarbeitung zu  “Vincotto”, einem zähflüssigen, an Balsamico erinnernden Sirup, der  allein durch Kochen seine Konsistenz erhält. Aroma und Süße kommen  allein aus den verwendeten Früchten, andere Zusätze sind tabu. “Zum  Zaubern”, meint Rocco auf die Frage, wofür Vincotto verwendet wird. “Die Schwiegermutter kocht das Tag und Nacht”,berichtet Antje Marcantonio. Es sei ein langwieriger Prozess, bei dem auch immer  wieder Schaum und Früchte abgeschöpft werden müssten, bis die  Flüssigkeit dann so dick und rein ist, wie sie aus dem Fläschchen kommt. Sie verwendet Vincotto als Würze zum Dippen auf dem Antipasti-Teller, für Soßen oder Salate.

     


Auch die handgemachten Nudeln, die bei Sapori del Sud” angeboten werden, kommen aus apulischer  Familienproduktion. Hat man sich von dem Regal mit den Likören, in dem  es auch einen aus Lorbeerblättern gewonnener Digestif  “Rosolio di  Alloro” zu entdecken gibt losgerissen, fällt das Auge auf das  vielversprechende Weinregal. Aus der “Terre Federicane”, dem Land des  legendären Stauferkaisers Friedrich II stammt der tiefrote “Dragonara”  aus Trauben der Sorte “Nero di Troia”, die dieser aus Griechenland  eingeführt hat. Und schließlich noch zu Wurst und Käse, die es auf  keinem anderen Markt zu kaufen gibt: Francesco Salcuno heißt der Metzger in Vico del Gargano, der die “Salsiccia” und “Coppa” und andere  luftgetrocknete, für den langen Weg nach Deutschland vakuumverpackte  Wurstspezialitäten herstellt.

Autorin: Dorothee Philipp